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So funktioniert ein Slow-Release-Dünger

So funktioniert ein Slow-Release-Dünger

Eine wirksame Methode, die dafür sorgt, dass die verfügbaren Nährstoffe den Bedürfnissen der Pflanze entsprechen, ist eine kontrollierte Abgabe in die Bodenlösung. Ermöglicht wird dieses durch ein Polymercoating aus organischen abbaubaren Stoffen, die das Düngergranulat umhüllt.

Ernährung je nach Bedürfnis 
Im Vergleich zu sofort wirkenden Mineraldüngern geben diese umhüllten Dünger langsam und kontinuierlich Stickstoff sowie weitere mineralische Nährstoffe ab. Wenn das Granulat auf den Boden gestreut wird, wirkt die Hülle wie eine halbdurchlässige Barriere, die dafür sorgt, dass kontinuierlich Nährstoffe an die Wurzeln abgegeben werden. Die Pflanzen sind in der Lage die meisten Nährstoffe aufzunehmen, ohne große Verluste infolge von Ausspülung. Die Verbrennungsgefahr ist geringer, sogar bei hohen Dosierungen, und damit kann auch die Anzahl der Applikation kann verringert werden.

Nährstoffabgabe unter Kontrolle
Die Wirkungsdauer eines umhüllten Düngers wird im Anwendungszeitraum ausschließlich von der Bodentemperatur bestimmt, ohne dass Aspekte wie Regenfall, Beregnung, Bodenstruktur, pH-Wert des Bodens und bakterielle Einflüsse eine Rolle spielen. Je höher die Temperatur ist, desto schneller werden die Nährstoffe abgegeben. Wenn die Temperatur niedriger ist, wird die Abgabe verzögert und die Wirkungsdauer länger. 

Die Wirkung
Nach der Düngung zieht das Granulat Wasser an, welches durch das Coating hindurchgeht. Daraufhin werden die aufgelösten Nährstoffe durch Osmose und Auflösung im Boden freigesetzt. Vom Produkt abhängig, werden die Nährstoffe in einem Zeitraum von zwei bis etwa achtzehn Monaten freigesetzt. Der Abgabezeitraum ist voraussagbar. Es gehen keine Nährstoffe durch Ausspülung verloren, und es gibt keine Verbrennungsgefahr.

Slow release dünger - Triferto - Video

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