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Viel Stickstoffauswaschung auf Maisfeldern
Viel Stickstoff aus Gülle geht durch Auswaschung verloren. In Sandboden befindet sich der Nitratstickstoff nach 100 mm Niederschlag auf einer Tiefe von 45 cm. In Lehmboden hat sich der Nitratstickstoff bei derselben Niederschlagsmenge um 22 cm abwärts bewegt.

Die obenstehenden Angaben gelten für Nitrat. Der Mineralstickstoff in Gülle besteht aus Ammonium. Dieses wird durch die Bodenbakterien Nitromonas und Nitrobacter innerhalb einiger Wochen in Nitrat umgewandelt. Bis Ende Juni nimmt Mais nur eine geringe Menge an Stickstoff auf. Das bedeutet, dass das nicht absorbierte Nitrat leicht ausgewaschen wird. Dies lässt sich jedoch durch die Zusetzung von Piadin (ein Nitrifikationshemmer) zur Gülle vermeiden. Piadin bremst die Entwicklung der Nitromonas ab. Dadurch wird die Umwandlung in Nitrat stark verzögert. Auf diese Weise bleibt mehr Stickstoff für die Pflanzen verfügbar. In langjährigen Versuchen führte dies bei Mais zu Mehrerträgen von durchschnittlich 12 % Trockensubstanz und sogar 15 % Stärke.

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